Ein wundervoller zarter Engel wacht über mein Herz,
meine Seele verweilt immer bei ihm....
...dem Engel der mal dunkle Schwingen hatte
Ich liebe...meinen Job, meine Schäfchen, ruhige und verträumte Momente und Zwiegespräche mit meinen Freunden...Comics von Seyfried, Ziska, Feldmann und König...ich sehe gerne Q.Terrentino-Filme, Scrubs, Hör mal wer da hämmert, Simpsons und Southpark...ich lese gerne Fachbücher über Pflege, Hermann Hesse und Comics...ich höre gerne Ton Steine Scherben, Electro, Minimal und abgedrehtes Zeug...ich betrachte gerne Bilder von Giger, Heilemania und die vergänglichen Bilder die die Natur schafft...aber vorallem liebe ich all dies von und mit einem Engel, einem ganz besonderen Engel, einem ganz besonderen Menschen, meinem Engel, evelin210, paradoxon oder wie auch immer, einem Menschen, meinem Menschen, dem den ich mein Herz geschenkt, vor langer, langer Zeit in die Hände gelegt habe -denn da ist es sicher, da ist es wo es sein soll und hin gehört. Ich kenne ihren Namen, ich kenne ihr Herz, ich kenne ihre Seele...
...daher liebe ich sie...
...ich liebe Dich...nach wie vor mein Herz!!!
Segne mich und erweitere mein Gebiet. Steh mir bei und halte Schmerz und Unglück von mir fern!
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Verfasst am 11.04.2010 22:30:38 Uhr Was haben jetzt die Klamotten damit zu tun? Klares PRO für Klamotten die bequem sind. Und das sind nun mal Docs, Outdoorklamotten, Army- und BW-Kleidung. Ausserdem steh ich drauf in der Straßenbahn alleine zu sitzen, selbst wenn eine Traube von Menschen sich in alter Ölsardienenmanier gegenseitig auf die Füße treten. Auch die Gesichtsausdrücke von klapprigen Omis mag ich wenn ihnen "einer wie ich" in aller Höflichkeit den Platz anbietet. Menschen mit Fragezeichen im Gesicht, das macht mir den Tag schön bunt.
Was ist also passiert?
Silvester hab ich mit einem alten Bekannten geschnackt. Mein Vorgesetzter war das mal. Aber einer der wenigen mit denen ich auf gleicher Augenhöhe gearbeitet habe, ohne dabei unsere Rollen aus den Augen zu verlieren. Trotzdem wars eine gleichwertige Zusammenarbeit damals. Er wollte sich selbständig machen und fragte mich ob ich ihm helfe -habe ich. Heute läuft der Laden schon ziemlich erfolgreich und expandierfreudig.
Wie meistens wenn wir geschnackt haben wollte er dass ich endlich bei ihm anfange. Damals war das utopisch, ich hab viel zu weit weg gelebt und das Studium war auf 5 Tage verteilt. Jetzt aber sind nur 2 Tage die Woche Studium und die Entfernung ist akzeptabel.
Nach ein wenig hin und her haben wir uns dann Mitte Februar getroffen, habe mir den Betrieb angeschaut und mal angehört wofür er mich haben möchte: Mädchen für alles, alles was Leitung, Management, Qualität, Controlling, Schulung betrifft...genau mein Ding: Die Position von der aus ich etwas bewegen kann, Menschen nach meinen Idealen leiten und führen kann, schulen kann...ich habe fast völlig freie Hand was das angeht. Sämtliche Freiheiten mich auszuleben. Unglaubliche Arbeitsbedingungen...freie Arbeitszeiteinteilung...selbst ein Budget...Dienstauto...Freistellung fürs Studium...frei in den Prüfungszeiten...jede Hilfe und Unterstützung die ich mir wünsche...und ein absolut akzeptabler Lohn.
Etwas wie "akzeptabler Lohn" war mir bis jetzt immer fremd, als Pflegekraft gibt es in Deutschland keinen akzeptablen Lohn für die Verantwortung die man trägt, die Arbeit die man leistet und für die vielen Wochenenden, Feiertage und Nächte die man zum Dienst zitiert wird. Und selbst "akzeptable Arbeitsbedingungen" sind wirklich rar...aber ich liebe meine Arbeit, liebe die Zusammenarbeit mit den Menschen die ich begleite und begleitet habe, "meine Schäfchen" wie ich sie gerne nenne, das hat aber eher metaphorischen Charakter: Wer mich und meine Arbeit kennt, weiss auch dass ich selbst das größte Arschloch als Mensch sehe, nicht als Arschloch. Für Arschlöcher gibt es Schubladen, für Menschen nicht...ich steh nicht auf Schubladendenken.
Seit wann mich Geld interessiert? Ich habe nicht behauptet dass das ein sonderlich ausschlaggebender Motivationsgrund für meine Entscheidung war. Aber ohne Geld geht es in dieser Gesellschaft auch nicht. Erstrecht nicht wenn man jemandem etwas geben, ermöglichen und bieten möchte -und ich will immer noch irgend wann Kinder...
Habe seit Oktober nicht mehr arbeiten können. Hatte eine sch*** Angst vorm Arbeiten. Wollte nie wieder auch nur annähernd erleben was ich im Sommer durch habe. No way!! Never ever...nie und nimmernicht nochmal!
Arbeitsamt? War ich nicht, bin ich zu stolz für. Und ein paar Rücklagen hatte ich ja auch noch. Aber die sind nun mal mittlerweile mehr als nur aufgebraucht...mit Schulden schläft es sich schlecht, mit besch..eidenen Zukunftsperspektiven dazu noch viel schlechter.
Jetzt mache ich mein Hobby zum Beruf. Ich kriege für die Möglichkeit meine Ideen und Ideale leben und umsetzen zu können auch noch ein mehr als angemessenes Entgelt...warum nicht? Spaß an der Arbeit, neue Motivation fürs Studium und ich komme gleichzeitig von meinen Schulden runter, zudem bin ich jetzt in der Position meinen Mitarbeitern die Arbeitsbedingungen zu biten die ich mir so oft gewünscht habe.
Aber das ist noch nicht alles:
Ich Landei in einer Großstadt...das war ja wie ein Adler im Käfig. Was in Köln "Natur" genannt wird ist und bleibt ein Garten oder Park oder eine schnöde Wiese. Flora und Fauna begrenzt auf Zoo und Parks. Ansonsten dominiert Beton. Nicht meine Welt: Menschen gepfercht wie Hühner im Käfig, mir wird schlecht wenn ich daran denke. Stadtmenschen sollte man eigentlich Greenpeace melden. Ein klarer Verstoß gegen diew Genver Konventionen...free Willy? Free the Stadtmenschen!!
Ich habe hier erstmal ein kleines Zimmer mit Balkon...und als ich das erste Mal auf dem Balkon stand und ins Tal schaute, über die Häuser des Dorfes hinweg in Wald und Wiesen, Vögel zwitschern hörte, kaum ein Auto die Stille störte, hätte ich fast angefangen zu heulen so endgeil war das Gefühl. Hammer...absoluter Hammer. LEBEN!!
Die Gegend hier ist hügelig, hat Vorgebirgsflair. Viel Wald, kleine Dörfer, Landwirtschaft...hier wurden die Straßen noch der Natur angepasst, nicht umgedreht.
Hier lässt es sich definitiv eine Weile aushalten!!
Aber zurück zum Thema: Ich habe um 2 Wochen Bedenkzeit gebeten...ich wollte nicht alleine entscheiden. Aber letztendlich musste ich das doch wieder...habe zugesagt und jetzt arbeite ich da erstmal. Zumindest eine Weile. Mal schauen was die Zukunft bringt, denn weder arbeite ich zum Leben noch lebe ich zum Arbeiten.
Aber was haben jetzt die Klamotten damit zu tun? Auf jedem Fall muss ich mich daran noch gewöhnen. Die bügelfreien Zeiten sind auch vorbei...ich habe in 15 Jahren 5 Mal gebügelt, jetzt bügel ich in 15 Tagen genau so oft. Habe mir schon überlegt ob ich mir einen Feudel und eine Schürze zulege und zum biederen Hausmann mutieren sollte, aber ich will das Böse ja nicht heraufbeschwören, der Mensch sollte nicht wider seines Naturells handeln. Ethik. Dazu komme ich später mal. Gehe ich nicht ganz konform mit...Hemden und bügeln sind auch wider meines Naturells. Aber darüber ließe sich jetzt endlos dikutieren...
Ich trage Hemden und lasse mich siezen. Professionelle Distanz nennt sich das. Muss sein...ist immer noch leichter zu sagen "Du Arschloch" als "Sie Arschloch". Da ist was dran. Also lebe ich mich da mal ein. Neu und ungewohnt aber nötig.
Des Kaisers neue Kleider...bin trotzdem jeden Tag froh wenn ich in meine bequemen Klamotten springen, und dann zwischen wild gewachsenen Bäumen spazieren gehen kann!
Verfasst am 08.04.2010 08:34:17 Uhr Ausgelacht...unmöglich die Bande Es gibt Neuigkeiten, dazu aber später mal.
Heute war es ein logistisches Problem: Um Hemd, Sacko, Lederschuhe (meine Arbeitkleidung...) 78km Luftlinie zu transportieren ohne das später bügeln und ausbeulen zu müssen, lag der Schluss nah: Anziehen.
Als ich die Tür zur Klasse in der Hochschule öffnete stand da eine Komilitonin die lautstark die Aufmerksamkeit auf mich richtete. Applaus - "Unmögliche Bande!!" - Gelächter - ich roter Kopf.
Der Unterschied zur Tarnjacke, Outdoorhose und Docs war wohl groß genug um mich zu feiern. Wäre ich spontan cool genug gewesen hätte ich modelmäßig geposet. War ich aber net...
Jetzt sitze ich hier schon 10 Miniten und die glotzen immer noch...tuscheln...kichern...alberne Bande!!
"Wo willsten DU denn hin?", "Wie siehst Du denn aus?", "Donnerwetter, sexy...", "Macht echt was her", "Kommst Du nächste Woche dann im Armani-Anzug?"...
Sobald ich wieder flüssig bin hole ich mir schwarze Dreiloch-Docs ohne Stahlkappen...muss mein Chef mit leben.
Der Prof ist da, die Mädels drehen sich immer noch rum und nicken mir anerkennend zu. Die, die mich sonst nie beachtet haben -was mich nicht weiter gestört hat. Kleider machen Leute...will mir nicht in den Kopf gehen, aber es ist so.
Verfasst am 06.03.2010 03:02:08 Uhr Schneeflocken Riesige, wunderschöne Schneeflocken fallen vom Himmel...einige landen in meiner Hand, verwandeln sich in große Tropfen die mir den Arm herunter rinnen. Ein unglaublich schönes Erlebnis mitten in der Stadt...
Verfasst am 23.02.2010 03:09:40 Uhr Zu Hause... Das ganze Leben ist eine Suche nach einem Zuhause.
Für Vertreter, Sekretäre, Werkarbeiter, Bienenzüchter, Schwertschlucker...für uns alle!!
Alle rastlosen Herzen dieser Welt versuchen einen Weg "nach Hause" zu finden...
Ein herrliches Zitat, so treffend...
Ich glaube, wenn man ihn oder sie endlich gefunden hat, und mit diesem Menschen nebeneinander durch Schnee watet, sich die mittlere Spur, die mittleren Schneestapfen teilt...der mittige Schritt ist dann einfach, man formt diesen Schritt gemeinsam. Der äußere Schritt ist nur etwas schwerer, denn die Energie, die man für den mittleren Schritt spart, macht den äußeren Schritt einfacher.
So hat man mit einem Schritt die absolute Gemeinsamkeit, und steht doch mit dem nächsten Schritt selbst im eigenem Leben.
Ich denke, wenn man das geschafft hat, ist man zu Hause...egal wohin man geht!!
Den Weg nach Hause finden kann man sicherlich auch allein...nur muss man dann stark genug sein um allein den Weg durch den Schnee zu schaffen. Und das bin ich nicht...und will ich auch nicht sein!!
Verfasst am 10.10.2009 21:09:03 Uhr It`s not goin` to stop...until you wise up
It's not
What you thought
When you first began it
You got
What you want
Now you can hardly stand it though,
By now you know
It's not going to stop
It's not going to stop
It's not going to stop
'Til you wise up
You're sure
There's a cure
And you have finally found it
You think
One drink
Will shrink you 'til you're underground
And living down
But it's not going to stop
It's not going to stop
It's not going to stop
'Til you wise up
Prepare a list of what you need
Before you sign away the deed
'Cause it's not going to stop
It's not going to stop
It's not going to stop
'Til you wise up
No, it's not going to stop
'Til you wise up
No, it's not going to stop
So just...give up
Es ist nicht
Was Du dachtest
Als Du es begonen hast
Du bekamst
Was Du wolltest
Jetzt kannst Du es kaum ertragen,
Inzwischen weisst Du
Es wird nicht aufhören
Bis Du es einsiehst
Du bist sicher
Es gibt ein Heilmittel
Und Du hast es schließlich gefunden
Du glaubst
Ein Drink
Wird Dich runter ziehen bis Du unten bist
Und unten bleibst
Aber es wird nicht aufhören
Es wird nicht aufhören
Bis Du es einsiehst
Mach eine Liste was Du brauchst
Bevor Du weisst was Du tust
Weil es nicht aufhören wird
Es wird nicht aufhören
Bis Du es einsiehst
Nein, es wird nicht aufhören
Bis Du es einsiehst
Deshalb ...gib auf
Was ist schon ein Moment, ein Tag, ein Jahr...wenn Du weisst wo Du hin gehörst? Zeit ist relativ und keine Zeit der Welt ist verlorene Zeit, erstrecht nicht wenn Du weisst wofür diese Zeit verwendet wurde.